Tauchen in Wolfsburg (VFL)

Jahr 2006 PDF Drucken E-Mail

Spektakulärste Wette in 25 Jahren “Wetten dass..?“

 

polo_ruckblickMan erinnert sich vielleicht noch. 2004 wurde in der Dezembersendung von “Wetten dass..?“ die Auto(Polo)-Wette zum Wettkönig gekürt. Die Wette fand unter Beteiligung von Tauchern des VfL-Wolfsburgs statt. Anfang April war “die Wette“ wieder in aller Munde. Das ZDF stellte zum 25-jährigen Jubiläum von “Wetten dass..?“ eine Auswahl verschiedenster Wetten aus den vergangenen 25 Jahren zur Abstimmung auf die Internetseite von “Wetten dass..?“. Die Polo-Wette ging in der Kategorie "spektakulärste Wette" als Sieger hervor und wurde in einer Sondersendung Anfang April nochmals gesendet. Immer wieder gab es zur damaligen Zeit und nun auch nach dem zweitem Beitrag die Frage: „Wie ist das überhaupt zu schaffen?“ Erklären konnte man dies sich vielleicht noch bei den 12 Tauchern, die ja immer wieder Luft holen konnten. Erstaunen löste jedoch das Duo auf den Fahrersitzen aus. Diese mussten ja bekanntlich fast vier Minuten ohne Luft zu holen im Fahrzeug ausharren. Zu schaffen ist das natürlich nur mit einem speziellen Apnoe-Training, welches beim VfL angeboten wird.

 

 

 

Tag der offenen Tür im AutoMuseum  

Polo_01Der “Wetten-dass-Polo“ ist wieder trocken und tauchte im AutoMuseum wieder auf. Die Abteilung Tauchsport nutzte den Tag der offenen Tür mit Ausstellung des “Wetten-dass-Polos“ als Werbemaßnahme für den Tauchsport beim VfL. Auf einem extra für diese Maßnahme errichteten Stand wurde der Polo ins rechte Licht gerückt. Über die gesamte Rückseite des Standes war eine Folie mit einem Unterwasserfoto der damaligen Wettaktion gespannt.

Mit weiteren Dekorationen haben wir versucht, die damalige Szene nachzustellen. So saßen im Fahrzeug 2 in Neopren gehüllte Schaufensterpuppen und eine weitere hing an Seilen gespannt über dem Polo. Auf Schautafeln wurde mit Schwerpunkt auf das Apnoetauchen (Tauchen ohne Gerät) hingewiesen. (Die damals an der Wette beteiligten Taucher waren alle Apnoetaucher). Mit einem Atemzug in die Tiefe, die Unterwasserwelt mit möglichst Fahrer_01_kleinwenig Technik genießen! Apnoetaucher werden auch Freitaucher genannt, und das heißt nicht nur “ohne Gerät“ sondern auch “frei von Ballast“. Zur Ausrüstung gehört nur die sogenannte “ABC-Ausrüstung“. Diese besteht aus Maske, Schnorchel und Flossen. Eine Besonderheit haben jedoch die Maske und die Flossen gegenüber dem Gerätetauchen. Die Maske muss ein kleines Maskenvolumen haben und die Flossen haben ein extra langes und auch hartes Blatt. Somit kann man mit möglichst wenigen Flossenschlägen ruhig in die Tiefe gleiten. Abhängig vom Gewässer kommt eventuell auch noch ein Neoprenanzug zum Einsatz.

Das Apnoetauchprogramm für den Breitensport ist nicht auf Rekorde ausgelegt. Ausgebildet und trainiert wird nur die Disziplin “Konstantes Gewicht“. Der Taucher muss dabei mit eigener Kraft ab- und wieder auftauchen und darf dabei keine Hilfsmittel wie Schlitten und Hebesäcke verwenden. Vielen sind diese Hilfsmittel bestimmt aus dem Kultfilm „Im Rausch der Tiefe“ bekannt.

Das Apnoetauchen findet immer mehr Anhänger. Beim Apnoetauchen im Verein geht es nicht wie oben schon erwähnt um Rekorde! 75 m Strecke, 25 m Tiefe und 3 min Zeittauchen sind genug, heißt eine von den “goldenen Regeln“. Trotzdem sollen hier mal die aktuellen Rekorde aufgezeigt werden. Strecke: Männer 212 m, Frauen 200 m. Tiefe: Männer 108 m, Frauen 86 m. Zeit: Männer 8 min 58 sec, Frauen 7 min 30 sec. Und es wird ständig an Steigerungen “gearbeitet“ und die Gesundheit erheblich strapaziert. Außerdem geht diese Rekordjagd nicht ohne Unfälle ab.

Bea_Preisaus_kleinAls Highlight der Veranstaltung winkte den Besuchern in einem Preisausschreiben ein Tauchkurs. Bea stellte sich für einen „Selbstversuch“ zu Verfügung und hat diesen natürlich mit Erfolg abgeschlossen. Es mussten nur 10 Fragen richtig beantworten werden. Inhalt der Fragen waren die ausgestellten und oben beschriebenen Informationen auf den Schautafeln. Außerdem waren auch Fragen zur damaligen Wettaktion enthalten.

Auf einer der Infosäulen war auf einem Monitor ein Ablauf von verschiedenen Bildern der Wettaktion zu sehen. Ein geschicktes Aneinanderfügen und entsprechende Animationen ließen es fasst wie einen Kurzfilm erscheinen. Somit waren alle Informationen rund um das Preisausschreiben enthalten. Natürlich gab es auch einen Gewinner. Andre Schafhauser freut sich bereits auf seine Teilnahme am nächsten Tauchkurs.

An beiden Tagen stand Abteilungsleiter Hans-Dieter Ludwig mit einem Team von 9 Personen den Besuchern Rede und Antwort. Mit zum Team gehörten Dieter Bier, Marion Bier, Norbert Bork, Günter Kirsch, Jens Melsa, Roland Penner, Beata Quandt, Heike Wittmann und Siggi Wittmann. An dieser Stelle noch mal ein Dankeschön für die Unterstützung. Mit Jens Melsa war auch unser Apnoetauchlehrer im Einsatz. Außerdem war Jens damals auch im Wasser im Einsatz, um den Polo an die Wasseroberfläche zu “pusten“. Somit konnten spezielle Fragen aus “1. Hand“ beantwortet werden. Es gab viele und interessante Gespräche mit den Besuchern.

Puschi_kleinSimulator_kleinAuch für uns hatte man ein nettes Spielzeug aufgebaut – den Fahrsimulator “Golf-GTI-Racer“. Der Sitz war auf einem Teller montiert. Dieser Teller folgte dynamisch den Lenkbewegungen.Auch wir absolvierten unsere “Probegefahren“ und hatten sichtlich unseren Spaß. Auch die kleinsten (hier ist Puschi`s Tochter und nicht HD gemeint!!!) hatten ihren Spaß.

 

Schnuppertauchen mit der AutoStadt

Die Autostadt startete in Zusammenhang mit dem Projekt “Health in the City“ eine Anfrage wegen Tauchschnupperkurse beim VfL Wolfsburg. Angedacht war ein Personenkreis von ca. 10 Personen. Am 9. Juli war es dann soweit. In der Zeit von 10 bis 12 Uhr hatten Mitarbeiter der Autostadt Gelegenheit am Schnuppertauchen teilzunehmen. Aus verschiedenen Gründen konnten jedoch nur 6 Teilnehmer den Termin wahrnehmen und die ersten Schritte unter Wasser wagen. Nach einer kurzen Theorieeinweisung und Beschreibung des Ablaufs durch Abteilungsleiter Hans-Dieter Ludwig ging es dann an die Praxis. Als erstes mussten natürlich passende Flossen sowie auch Masken gefunden werden. Hier hatten wir aus unserem eigenen Bestand und auch durch Leihgaben von Mitgliedern genügend Auswahl. Danach ging es dann an das Anpassen der Jackets mit den Druckluftgeräten. Alle waren mit Begeisterung dabei und nutzen ausgiebig die zur Verfügung stehende Zeit.


                                         Autostadt

Es gab nur strahlende Gesichter wie das Gruppenfoto belegt. Im Wasser im Einsatz waren Norbert Bork, Jens Melsa und Mathias Knigge (v.l. im Hintergrund). Teilnehmer seitens der Autostadt waren (v.l.) Verena Haase, Stephanie Schöller, Sandra Lindemann, Anke Schulz, Mark Sipert und Valerie Lindner. Weitere Anfragen zeigen, dass die Teilnehmer ihre Begeisterung in der Autostadt publik gemacht haben.

 

 

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